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Coronavirus: Aktuelle Bestimmungen des Kultusministeriums

https://www.km.bayern.de/eltern/meldung/6866/alle-informationen-fuer-eltern-und-schulen-auf-einen-blick.html

 

Das Kultusministerium hat in Abstimmung mit dem Staatsministerium für Gesundheit und Pflege sowie dem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit folgende Informationen für die Situation an bayerischen Schulen zusammengestellt:

 

Die Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland durch die neue Atemwegserkrankung aus China wird vom Robert Koch-Institut (RKI) und der Task Force Infektiologie des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) aktuell als gering bis mäßig eingeschätzt.  Bisher sind in Deutschland einige wenige Infektionsfälle aufgetreten. Es ist auch nicht auszuschließen, dass zukünftig einzelne Fälle durch Reiserückkehrer importiert werden.

 

Als begründete Verdachtsfälle können daher nur Personen mit Atemwegssymptomatik betrachtet werden, die sich in den letzten 14 Tagen entweder im Risikogebiet (für das Risikogebiet gilt jeweils die aktuelle Definition des RKI) aufgehalten haben oder engeren Kontakt zu einem bestätigten Fall hatten.

Wie die Berichte von Presse und zuständigen Stellen in den letzten Tagen erkennen lassen, ist das Infektionsgeschehen weiterhin ein sich sehr dynamisch entwickelndes Szenario, so dass für tagesaktuelle Informationen auf die Internetseiten des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit und  des Robert-Koch-Instituts verwiesen wird. Dort erhalten Sie stets aktuelle Informationen zu bestehenden und ggf. neuen Risikogebieten. 

 

Hat die Schule Kenntnis von Verdachts- bzw. Kontaktfällen (s.o.), nimmt die jeweilige Schulleitung unverzüglich Kontakt mit dem zuständigen Staatlichen Gesundheitsamt (GA) auf. Die Betroffenen bzw. ggfs. deren Erziehungsberechtigten sind darüber zu informieren.

Das Gesundheitsamt bewertet das gegebene Gesundheitsrisiko und veranlasst die notwendigen Maßnahmen. Die Schulleitungen setzen die notwendigen Maßnahmen um und informieren stets zeitnah die zuständige Schulaufsichtsbehörde über alle Gegebenheiten.

 

Hygienemaßnahmen
Wie bei Influenza und anderen akuten Atemwegsinfektionen schützen Husten- und Nies-Etikette, gute Händehygiene sowie Abstand zu Erkrankten (ca. 1 bis 2 Meter) auch vor einer Übertragung des neuen Coronavirus. Diese Maßnahmen sind auch in Anbetracht der Grippewelle überall und jederzeit angeraten. Verlässliche Informationen zu Hygienemaßnahmen, die vor einer Übertragung des Coronavirus schützen, sind abrufbar auf der Webseite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung unter „Wie kann man sich vor einer Ansteckung schützen?“ Auf der Seite findet sich darüber hinaus ein „Merkblatt-Infektionsschutz-Coronavirus“, in dem Antworten zu den häufigsten Fragen zum neuartigen Coronavirus zusammengestellt sind.

 

 

Ergänzend wird auf Folgendes hingewiesen:
Schülerinnen und Schülern, die innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet waren, wird angeraten, unabhängig von Symptomen unnötige Kontakte zu vermeiden und, sofern das möglich ist, zu Hause zu bleiben. Die Schule ist umgehend darüber in Kenntnis zu setzen. In diesem Fall gilt die Nichtteilnahme am Unterricht als entschuldigt i.S.d. § 20 Abs. 1 BaySchO.

Sofern kein Aufenthalt in einem Risikogebiet vorlag, bleibt die Schulpflicht grundsätzlich unberührt, d.h. sind keine Einzelmaßnahmen durch das Gesundheitsamt angeordnet, findet eine Teilnahme am Unterricht statt. Aktuelle Hinweise des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege (StMGP) entnehmen finden Sie hier

 

Sollten Unsicherheiten oder weiterer Informationsbedarf bestehen, können folgende Links dienen bzw. an Betroffene oder interessierte Personen weitergeben werden: