fbpx

Die Ausbildung zur Förderlehrerin und zum Förderlehrer im Überblick

Bewerbung Foerderlehrer

I. Bewerbung

Sind alle Zulassungsvoraussetzungen erfüllt, so kann man sich bewerben. Im Rahmen der Bewerbung wird ein Eignungstest durchgeführt. Weitere Details zur Bewerbung, den Formalien und dem Eignungstest erhalten Sie durch Klicken des Bildes oder indem Sie weiterscrollen.
Ausbildung zum Förderlehrer - erster Abschnitt

II. Ausbildung am Staatsinstitut über 3 Jahre

Sofern ein Ausbildungsplatz zugesagt wurde, folgt eine dreijährige erste Ausbildungsphase,
in der alle erforderlichen Fähigkeiten erlernt werden.

Während der ersten Ausbildungsphase kann eine Ausbildungsförderung gemäß
Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAFög) beantragt werden.

Die erste Ausbildungsphase endet mit dem Abschluss "Förderlehrerprüfung I"

III. Ausbildung an Grund- und Mittelschulen über 2 Jahre

Nach dem erfolgreichen Bestehen des ersten Ausbildungsteils absolvieren die Studierenden den 2-jährigen Vorbereitungsdienst.

Während dieser Phase werden Sie als Förderlehreranwärter bezahlt.

Der zweite Ausbildungsabschnitt endet mit der "Förderlehrerprüfung II"


Die Ausbildung am Staatsinstitut beinhaltet folgende Bereiche


Häufig gestellte Fragen zur Ausbildung

Noch Fragen zur Ausbildung? Dann Film ab!

Wie kann man sich auf das schriftliche Aufnahmeverfahren in Deutsch und Mathematik vorbereiten?

Die Aufgaben sind kompetenzorientiert gestaltet und beziehen sich inhaltlich weitgehend auf das Niveau der „QUALI“-Prüfungen der Mittelschule. Zur Vorbereitung können die QA-Tests der vergangenen Jahre bearbeitet werden. Diese findet man kostenlos im Internet oder bei verschiedenen Verlagen, die darüber hinaus sog. „QUALI-TRAINER“ im Angebot bereithalten.

Wie ist das mündlichen Aufnahmeverfahren gestaltet?

An einem Bewerbungsgespräch nehmen in der Regel 5-6 Bewerber/innen und ebenso viele Dozentinnen teil. Neben Fragen zur eigenen Motivation für den Beruf und zum Berufsbild des Förderlehrers werden u. a. bildungspolitische Themen und das aktuelle schulpolitische Geschehen aufgegriffen. Beobachtet werden damit Kompetenzen im Bereich Kommunikation, Kooperation, Verantwortungsbewusstsein, Empathie, Fähigkeit zur Selbstreflexion, Geduld und Ausdauer etc.

Kann man sich in Freising und Bayreuth gleichzeitig bewerben?

Nein, dies ist nicht möglich. Entweder Freising ODER Bayreuth.

Wie oft kann man sich bewerben?

Eine Bewerbung ist maximal zweimal in Freising oder Bayreuth erlaubt.

Gibt es eine Altersgrenze für die Ausbildung?

Man muss mindestens 16 Jahre alt sein, um die Förderlehrerausbildung zu beginnen. Um nach der zweiten Ausbildungsphase verbeamtet zu werden, darf ein bestimmtes Alter (45 Jahre) nicht überschritten werden.

Können erworbene Qualifikationen aus einer vorherigen Tätigkeit (z.B. als Erzieher*in oder Lehramtsstudium) angerechnet werden?

Nein, die Möglichkeit besteht leider nicht.

Gibt es eine Probezeit?

Ja, sie umfasst einen Zeitraum von sechs Monaten. Die Leistungen des ersten Ausbildungshalbjahres entscheiden über das Bestehen dieser Probezeit.

Wie ist der Unterricht in der Woche verteilt?

Der Unterricht findet montags bis freitags von 8.15 Uhr bis 13.15 Uhr und durchschnittlich noch an zwei bis drei Nachmittagen statt. Freitags ist in der Regel um 13.15 Uhr Ausbildungsschluss. Studierende, die am weiterführenden Unterricht teilnehmen bzw. an einem Wahlfach, müssen einen weiteren Nachmittag einplanen.

Was muss man leisten, um die „Fachgebundene Hochschulreife“ zu erlangen?

Um die „Fachgebundene Hochschulreife“ zu erreichen, muss man zusätzlich am weiterführenden Unterricht teilnehmen. Dieser beinhaltet die Fächer Deutsch, Sozialkunde und Englisch und findet im 2. Ausbildungsjahr mit je einer Stunde und im 3. Ausbildungsjahr mit je zwei Stunden pro Woche statt. Bei gleichzeitigem Bestehen dieser Fächer und der Förderlehrerausbildung kann die „Fachgebundene Hochschulreife“ erlangt werden. Damit ist es möglich, an einer Hochschule fachgebunden zu studieren (z. B. Lehramt für Grund-, Mittel- oder Förderschule, Psychologie, Soziale Arbeit).

Wo finden die unterschiedlichen Praktika statt?

Das Staatsinstitut Freising kooperiert mit festen Praktikumsschulen (Grund-, Mittel- und Förderschulen) in verschiedenen Regierungsbezirken (OBB, NDB, SCHW, OPF). Zum Teil kann der Einsatz deshalb auch in Heimatnähe stattfinden. Die meisten Praktikumsschulen befinden sich allerdings im Umfeld von Freising und München.

Mit welchen Kosten muss man während der Ausbildung rechnen?

Die Ausbildung selbst ist kostenlos und es müssen i. d. R. auch keine Bücher dafür gekauft werden. Um unterrichtliche Inhalte zu vertiefen, findet eine Studienfahrt statt, die zu finanzieren ist (ca. 200 €). Außerdem fallen kleinere Beträge zum Beispiel für Kopien und Arbeitsmaterialien an.

Verdient man während der Ausbildung etwas?

Die erste Ausbildungsphase am Staatsinstitut wird nicht vergütet. In der zweiten Ausbildungsphase unterrichtet man an einer Grund- oder Mittelschule und erhält Anwärterbezüge. Anwärterbezüge (Stand: 01.01.2020):
  • Grundbetrag 1 363,85 €
  • Familienzuschlag - Stufe 1 (verheiratet) 143,54 €
  • Kindergeld je Kind nach dem Kindergeldgesetz

Kann man für die Ausbildung BAföG beantragen?

Grundsätzlich kann ein „BAföG für Schülerinnen und Schüler“ beantragt werden. Der individuelle Anspruch ist mit der zuständigen Behörde zu klären. Nähere Informationen finden Sie unter: www.bafög.de

Kann man wählen, wo man in der 2. Ausbildungsphase oder auch nach Beendigung dieser Phase eingesetzt wird?

Am Ende der ersten und zweiten Ausbildungsphase entscheidet das Kultusministerium darüber, in welchem Regierungsbezirk man eingesetzt wird. Es dürfen bis zu drei Wunschregierungsbezirke und drei bevorzugte Landkreise angegeben werden, die je nach Wahl und Bedarf Berücksichtigung finden. Es besteht jedoch kein Anspruch auf einen Wunschort oder eine Wunschschulart.

Wo kann man in Freising wohnen?

Viele Studierende wohnen in privaten Wohngemeinschaften mit anderen Studierenden zusammen. Unter Umständen ist es möglich, eine Wohnung von einem Studierenden, der im Sommer die erste Ausbildungsphase abschließt, zu übernehmen. Weitere Möglichkeiten sind die Immobiliensuche bei den Wohnungsbaugenossenschaften oder auf gängigen Internetplattformen (z. B. wg-gesucht.de).

Wo erhält man noch weitere Informationen über die Ausbildung und den Beruf?

Gerne beantworten wir in einem persönlichen Telefongespräch (08161/ 17 35 70) oder per Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) weitere Fragen.

Kontakt

Ich habe noch Fragen zum/zu