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Was bleibt nach drei Jahren Ausbildung langfristig hängen? - Was merken wir uns leicht bzw. wie lernen wir? Diese Fragen rückte Institutsleiter Josef Steinberger in den Mittelpunkt seiner diesjährigen Rede anlässlich der Verabschiedung der beiden Abschlussjahrgänge 2021 am Staatsinstitut für die Ausbildung der Förderlehrkräfte in Freising.

Sieben Kriterien für merkfähiges Wissen, sieben Regeln für nachhaltiges Abspeichern von Inhalten im Gehirn stellte er mit Hilfe von kurzen Beispielen vor, fixierte den jeweiligen Anfangsbuchstaben eines Merkmals an der Tafel und führte die Studierenden anhand der Buchstaben zum Titel des „John-Lennon-Klassikers“ „IMAGINE“. Mit dem passenden T-Shirt unter dem Sakko und dem Abspielen des entsprechenden Songs gelang es ihm, die beabsichtigte Wirkung des nachhaltigen Lernens bei den Studierenden zu erzielen. Er lobte die Prüflinge für ihren Einsatz unter deutlich erschwerten Bedingungen, die die Corona Pandemie allen abverlangte. Umso höher sei der Erfolg der diesjährigen Prüflinge zu bewerten.

     

Die Studierenden trugen ihrerseits eine Menge zum Gelingen einer würdigen Abschiedsfeier, die heuer erneut ohne die Anwesenheit von Familienangehörigen durchgeführt werden musste, bei.

Der Raum war wunderschön dekoriert, mit den beiden Musikerinnen der Band „Key for Two“ wurden zwei Profis verpflichtet und die Reden aller Beteiligten waren kurzweilig, humorvoll und witzig. Natürlich beinhaltete ein großer Teil der Wortbeiträge den Dank an die Dozentinnen. Diese wurden alle jeweils kurz charakterisiert, zusammen auf eine imaginäre Reise geschickt und mit einem Präsent verabschiedet.

Die beiden Kursleiterinnen, Annette Eberl und Annemarie Roithmeier-Huber, ließen in einem Rap die drei Jahre der Ausbildung Revue passieren. Die stellvertretende Leiterin des Instituts, Frau Beatrix Graupner, die im neuen Schuljahr die Nachfolge von Josef Steinberger als Institutsleiterin antreten wird, mimte so manche Eigenheit der Studierenden in ihrem „Ein-Frau-Theaterstück“.

Mit der Zeugnisverleihung und den Geschenken für die vier Jahrgangsbesten – Frau Zeug, Frau Gerg sowie Frau Fries und Frau Walkersdorfer –  mit Noten zwischen 1,0 bis 1,3 endete die gelungene Abschiedsfeier mit besonders motivierten und engagierten Studierenden.